Schauspiel

Es gibt eine sehr lange Liste von all den Aufführungen an denen ich teilgenommen und von den Performances und Theaterabenden, die ich mitentwickelt habe. Dank der nunmehr über zwanzigjährigen Erfahrung, auf die ich blicken kann, gelingt es mir, unaufgeregt in immer neuen Konstellationen aufzutreten, verschiedene Menschen an einen Tisch und auf eine Bühne zu bringen. So gerne ich neue Kolleginnen und Kollegen kennenlerne, um an dem wenig Vertrauten eigene neue Seiten zu entdecken und eine Reise ins Unvorstellbare anzutreten, so sehr liebe ich es mir vertraute Menschen um mich zu scharen und in bekannten Konstellationen bewährte Arbeitsweisen neu zu beleben. Hier steht die inhaltliche Auseinandersetzung vor der Gruppenbildung, was ich als freudvolle Aufgabe wahrnehme.
Dieses Verbinden von Menschen für ein spezielles Anliegen, aus dem Gefühl heraus zu entscheiden, wer für welche Aufgabe geschaffen ist, darin besteht eine meiner Stärken. So knüpfe ich stetig weiter an dem mittlerweile großen Netz, welches mich und meine Kolleginnen und Kollegen halten und wachsen läßt.

Hier eine sehr kleine Auswahl der Theaterabende, die mir besonders wichtig sind und die für mich neue Perspektiven eröffnet habe:

2016
Die Männerspielerin
Theater unterm Dach Berlin, Regie: Lippuner/Stoerzer, Portfolio Inc.
„….Judica Albrechts grandiose Parodie des Clips, der auf youTube knapp 1,5 Millionen Mal angeklickt wurde, amüsiert das Publikum und gehört zu den Highlights des Abends….“ (Laura Lucas, Blog über das Theater und andere Medien, 26.2.2016)

2015
Das Dorffest/Das Theater
Theater Rampe Stuttgart/Michelbach an der Lücke, Regie: Herborth/Mohren

Musa Dagh-Tage des Widerstands, frei nach Franz Werfel
Gorki Theater Berlin, Regie: H-W. Kroesinger
Gastspiel im Schauspiel Nürnberg

2014
Eier! Wir brauchen Eier!
Theater unterm Dach Berlin, Regie: Lippuner/ Stoerzer, Portfolio Inc.
Eingeladen zum Sommerblutfestival Köln, Gastspiel in Rostock
„…. munter servieren Thomas Georgie und die wunderbare Judica Albrecht eine charmante Doku-Revue um die Rückzugsgefechte eines ehemaligen Männersports.“ (Friedhelm Teicke, zitty 9.7.2014)

2013
Frontex Security
HAU 1 Berlin, Regie: H-W. Kroesinger
mehrfach eingeladen auf Festivals, unter anderem  nach Freiburg, Basel und Augsburg

Die Aufführung
Sophiensaele Berlin, Regie: Herborth/Mohren
IMPULSE Festival in Mühlheim an der Ruhr, Gastspiel im Mousonturm Frankfurt a. M.

2012
Empör mich!
BKA Berlin, Live-Hörspiel von Carsten Golbeck
„Das erste Mal nach langen Jahren des dokumentarischen Geradestehens- und Redens eine Herausforderung an meine komödiantische Ader – wunderbar!“

 

2011
Cocktail mit einer Leiche (Mona Mur)
Nocti Vagus Berlin, Live-Hörspiel von Carsten Golbeck
„Eine große Herausforderung an die eigene Balance im Stockdunklen zu Agieren“

Lichterloh (Hester)
vierte welt, Regie: Lubricat/Dirk Cieslak

2010
Blackwater
HAU 3 Berlin, Regie: H-W. Kroesinger
„Frauen reden über die Männerdomäne Waffenngeschäfte – erneut aufgegriffen in exporting war 2015“

Wunderblock 1
Ballhaus Ost, Regie: Lubricat/Dirk Cieslak

2009
vermauern (Chruschtschow)
Maxim Gorki Studio Berlin, szenische Lesung, Regie H.-W. Kroesinger
Einladung nach Moskau

ruanda revisited
HAU 3 Berlin, Regie: H-W. Kroesinger
Eingeladen zum IMPULSE FESTIVAL, verschiedene Gastspiele in Bremen, Düsseldorf, HAU 2

2006
Forced Entry Trip, Stückentwicklung
Dock 11 Berlin, Tanztheater stereo gong vital
endlich wieder tanzend auf der Bühne

history tilt
HAU 3 Berlin, Regie: H-W. Kroesinger
Einladung nach Rotterdam, Maxim Gorki Theater, Zürich

2005/06

Meine erste und einzige Spielzeit in einem festen Ensemble an einem Stadttheater: theater aachen
Anna Karenina (Dolly), Regie: Ludger Engels, Die Gerechten (Dora/Witwe), Regie: W. Twiehaus, Damen der Gesellschaft (Sylvia Fowler/Olga), Regie: E. Finkel „…und besonders Judica Albrecht in ihrer bisher besten und leider vorerst letzten Rolle als sarkastische Chelästerzunge Sylvia Fowler…..“ (Paul Riemann, movie, 06.2006)

Hier wurde ich ausgezeichnet mit dem goldenen Kammerspielbühnenbodenbrett

2005
Oh Weser du Schicksalsstrom (guide)
Energieleitzentrale Bremen, Stückentwicklung: Ensemble/urban lies

 

2003
Die Versungene Stückentwicklung
fabrik potsdam/Tanzfabrik Berlin, Tanztheater/Choreographie: J. Albrecht/A. Hempel
„…doch ist man in den Sophiensaelen durchaus Experimtierfreudigeres gewohnt, zum Beispiel von Judica Albrecht und Anja Hempel, die mit der Performance – die Versungene –  glänzten…..“ (Alexander Visser, tagesspiegel 3.2.2004)

Ja. Tu es. Jetzt. (Regisseurin)  v. Feridun Zaimoglu
Junges Theater Schwankhalle, Regie: N. Struß

suicide bombers
Sophiensale Berlin, Regie: H.-W. Kroesinger
Die erste Inszenierung mit Hans-Werner Kroesinger und damit der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit. Es ist mir gelungen, dem Dokumentartheater meine persönliche Prägung zu geben.

2002
Spiel! v. Beckett (Frau 1)
Theater Zerbrochenes Fenster Berlin, Regie: H. Diehm
besondere körperliche Herausforderung anderthalb Stunden auf Stelzen in einer Plexiglasröhre zu stehen ohne ohnmächtig zu werden!

 

2001
täglich brot (Nelke), Gesine Dankwart
Sophiensaele Berlin, Theaterhaus Jena, Thalia Theater Hamburg, tif Dresden, Regie: C. Pohle
Beim 5. Festival Politik im Freien Theater (2002) wird das Ensemble ausgezeichnet.

2000
Der Flügelschlag des Schmetterlings (Hertha Kräftner)
Haus im Park Bremen, Regie: F. Füllgrabe
Poesie auf der Bühne körperlich lebendig werden lassen!

1997
Beleidigt die Chinesen nicht (Moskauer Schönheit)
Sophiensaele Berlin, Regie: Lubricat/Dirk Cieslak
Einweihung der Sophiensaele zu Berlin als Spielstätte für die freie Szene und gleichzeitig mein Einstieg in eben jene

1996 – 1992
Gründung des Jungen Theaters Bremen – eine Spielstätte mit freiem Ensemble. Neue Stücke und viel Live- Musik auf der Bühne:

Tätowierung v. Dea Loher (Anita), Regie: C. Werner; Schönheit irritiert (Clarisse), Regie: M. Oberholz;  Die Nacht der Mörder (Cuca), Regie: A. Thiessen; Spiel mir das Lied vom Leben (Sie), Regie: Nomena Struß; Yvonne, die Burgunderprinzessin (Königin), Regie: C. Werner; Endspiel v. Beckett (Alte in der Tonne), Regie: N.N.; Der elektrische Reiter (Pippi), Regie: C. Werner; Wir sind das Volk v. Kroetz, Regie: R. Knapp; und viele mehr

1995
Philoktet v. Sophokles (Philoktet)
Prinzregententheater Bochum, Regie: F. Krauss
mein erstes Engagement außerhalbd er vertrauten Bahnen und der erste klassische Text.

 

und dann gab es auch immer wieder Arbeiten vor der Kamera – hier eine kleine Auswahl der FILME

2014
Die Rede, Videoarbeit, Kunsthaus Dresden, R.: C.Waffel

2013
Art Girls, Kinofilm, R.: R. Bramkamp

2009/2011
GZSZ-Grundy Ufa Serie, R.: u.a. J. Plica, M. Hartmann

2008
The boy who wouldn´t kill, Kurzfilm, dffb Berlin, R.: Linus de Paoli

Avus, Spielfilm, R.: Ralph Meilling

Airport, Kunstfilm, R.: Arnout Mik

2006
Muttererde, Spielfilm, R.: R. Meilling

 

 

 

 

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